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5. Langstrecken-
Weltmeisterschaften vom
29.-31.August 2008
in Reingers / Austria
Am Donnerstag startete die Fahrt Richtung Reingers.
Am Abend erreichte man das Ziel.

Am Freitagmorgen ging es dann zum TÜV.

Um 14 Uhr startete das freie Training.
Da begann die Pechsträhne. Ein Fahrer des Teams kam mit dem
Schlepper ins Rutschen, nachdem die Strecke nass gemacht worden war und
landete in den Strohballen, die als Abfangschutz dienten. Bei näherem
Betrachten stellte man fest, dass die rechte Vorderachse kaputt war.



Man merkte schnell, dass ein neuer Achsschenkel her musste.
Nur ist es nicht so einfach, eine Opel Diplomat-Vorderachse
in Österreich aufzutreiben. So wurde nach Hause telefoniert, ob es da ein
solches Teil gab. Und tatsächlich wurde es in Laubach aufgetrieben und
zwei Feldataler machten sich mit dem Teil abends gegen 20 Uhr auf den Weg
Richtung Österreich. Dort starteten zur gleichen Zeit zwei
Teammitglieder, um Ihnen
entgegenzufahren. Auf einer Raststätte nahe Nürnberg traf
man sich, so dass die Achse um 4 Uhr früh im Fahrerlager eintraf.

Zwischenzeitlich war die Teamvorstellung.

Nun wurde geschraubt und geschweißt und um 6
Uhr war der Traktor wieder renntauglich.

Um 8.20 Uhr ging es auf die Strecke zum Qualifying, wo Startplatz Nr. 7
rausgefahren wurde.

Um 14 Uhr kam dann der Start zum
24-Stunden-Rennen, wobei es zunächst ganz gut lief. Lediglich zu Anfang
gab es eine Zeitstrafe von 5 Minuten, weil der Fahrer mit dem Traktor
0.35 % (0,21 km/h) schneller war als die erlaubten 70 km/h.


Die ersten Runden.




Dann der Unfall in Runde
12: Der Fahrer wollte noch zwei vor ihm fahrende Traktoren überholen, dessen
Fahrer von dem vorderen Traktor ihn jedoch nicht bemerkte. So schaffte er
es nicht mehr, es blieb ihm nur die Wahl, in die Strohballen oder in den
anderen Traktor zu fahren. Der Fahrer entschied sich für die erste
Möglichkeit, fuhr in den Strohballen und dann noch eine Böschung
hinunter. Dabei wurde die linke Vorderachse beschädigt. Jetzt schon aufgeben wollte das Team nicht und so holte man
sich selbst den Traktor in die Box. In der Folge wurde wieder geschraubt
und geschweißt, was das Zeug hielt. Fair war, andere Teams fragten, ob
sie irgendwie weiterhelfen könnten.


Um 22 Uhr war es dann soweit geschafft, dass der Traktor zum
Probelauf wieder auf die Strecke konnte. Er war zwar wieder einigermaßen
fahrbereit,
jedoch leider nicht mehr renntauglich - deshalb wurde er
dann abgestellt.

Nächste Vorführung...

Wir gehen zum Zieleinlauf…

Ein Trost: Unter ordentlichem Beifall der Fans und Zuschauer
sah man den Traktor am Sonntag um 14 Uhr doch noch über die Ziellinie
fahren.




Am Montagmorgen wurde
gepackt und die Heimreise angetreten.
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